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Bewilligte Projekte aus der Förderrichtlinie "Sicherstellung und Verbesserung der Handlungsfähigkeit von Staat und Verwaltung bei krisenhaften Ereignissen"

Eine globale Pandemie, zunehmende Extremwetterereignisse, gesellschaftlicher und digitaler Wandel sowie die Folgen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine: Staatliche Strukturen und Verwaltungen stehen insbesondere seit den letzten Jahren vor enormen Herausforderungen. Immer wieder zeigt sich, dass sie in zunehmendem Maße selbst zu Krisenmanagern werden müssen.

Laufende Verbundvorhaben:

ELBE: Einsatzführung und Lagebewältigung bei Biogefahren-Ereignissen

Förderkennzeichen 13N17068 bis 13N17071

Biologische Gefahrenlagen erfordern mehr als nur technische Lösungen – sie verlangen eine optimierte behördliche Zusammenarbeit. Forschungsprojekt ELBE entwickelt innovative Ansätze zur sektor- und ebenübergreifenden Kooperation, um Krisenmanagement effizienter zu gestalten. Durch die Analyse und Weiterentwicklung organisatorischer Standards sowie praxisnahe Übungsszenarien stärken wir die Koordination zwischen kommunalen, Landes- und Bundesakteuren für eine wirksamere Bewältigung biologischer Gefährdungen.

Projektumriss ELBE

 

EQuiP: Entwicklung netzwerkorientierter Qualität im psychosozialen Krisenmanagement staatlicher Verwaltung

Förderkennzeichen 13N17139 bis 13N17142

Krisen treffen Gesellschaften oft unvorbereitet – umso wichtiger ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Forschungsprojekt EQuiP entwickelt ein Handlungskonzept für das psychosoziale Krisenmanagement, das staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure vernetzt, Ressourcen bündelt und langfristige Resilienz stärkt. Ziel ist es, tragfähige Strukturen zu schaffen, die flexibel an unterschiedliche Krisensituationen angepasst werden können – für eine effektivere Bewältigung komplexer Lagen.

Projektumriss EQuiP

 

KRISENFIT: Krisenfitte Kommunalverwaltungen - Strategien und Instrumente zur Vorbereitung auf multiple Lagen

Förderkennzeichen 13N17114 bis 13N17118

Kommunen sind das Rückgrat der Krisenbewältigung, doch sie stehen vor der Herausforderung, sowohl ihre regulären Aufgaben als auch die Anforderungen im Krisenfall zu meistern. Forschungsprojekt KRISENFIT entwickelt Strategien und Instrumente zur Stärkung des kommunalen Krisenmanagements. Ein Selbstevaluierungstool hilft, Ressourcen, Netzwerke und Kompetenzen realistisch einzuschätzen. Durch praxisnahe Bildungskonzepte werden Handlungsfähigkeit und Kooperation gezielt verbessert.

Projektumriss KRISENFIT

 

REDIKOM: Resilienz Digitaler Kommunen in Krisenzeiten

Förderkennzeichen 13N17060 bis 13N17063

IT-Sicherheitsvorfälle bedrohen zunehmend die öffentliche Verwaltung. Cyberangriffe können sensible Daten gefährden und den Verwaltungsbetrieb über Jahre hinweg beeinträchtigen – mit enormen finanziellen und organisatorischen Folgen. Forschungsprojekt REDIKOM entwickelt innovative und ressourceneffiziente Schutzmaßnahmen, um die Resilienz kommunaler Verwaltungen zu stärken. Ziel ist es, Cyberangriffe frühzeitig abzuwehren und im Schadensfall eine schnelle Wiederaufnahme der Verwaltungsabläufe zu gewährleisten.

Projektumriss REDIKOM

 

RESKON: Nachhaltige fähigkeitsbasierte und messbare Resilienzerhöhung von Staat und Verwaltung durch kontinuierliche Verbesserung

Förderkennzeichen 13N17127 bis 13N17132

Krisen treten immer häufiger, dynamischer und komplexer auf – eine enorme Herausforderung für staatliche Verwaltungen. Sie müssen Extremereignisse wie Extremwetter und Spannungsfälle bewältigen und gleichzeitig ihre regulären Aufgaben erfüllen. In Kooperation mit Wissenschaft, Behörden und Wirtschaftspartnern entwickelt das Forschungsprojekt RESKON einen ganzheitlichen Ansatz zur Stärkung der Resilienz behördlicher Prozesse. Ziel ist es, durch optimierte Abläufe und langfristige Anpassungen die Krisenantizipation zu verbessern.

Projektumriss RESKON

 

ReVerSy: Stärkung der Resilienz von Verwaltungsstäben durch ganzheitliche Systemmodule

Förderkennzeichen 13N17133 bis 13N17137

In Krisenzeiten sind Verwaltungsstäbe essenziell, um behördliche Abläufe effizient zu steuern. Doch jüngste Krisen wie die Flutkatastrophe 2021 und die Pandemie haben Schwächen in Struktur, Prozessen und Vorbereitung offenbart. Forschungsprojekt ReVerSy entwickelt innovative Instrumente, die Stäbe nicht nur stabilisieren, sondern sie auch zu proaktiven Krisenmanagern machen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz entstehen praxisnahe Module zur besseren Einbindung und Führungsunterstützung.

Projektumriss ReVerSy